Naturfriedhof Mühltal

Andachtsstelle im Naturfriedhof

Im Naturfriedhof Mühltal gibt es ausschließlich Urnengrabstätten. Die Urnen, in denen die Asche der Verstorbenen beigesetzt wird, müssen aus biologisch abbaubarem Material sein. An den Wurzeln ausgewählter Bäume finden bis zu 12 Urnen Platz. Grabsteine, Einfassungen und Grabbepflanzungen gibt es nicht. Kleine Tafeln an den Bäumen erinnern an die Verstorbenen. Die Grabpflege ist Aufgabe der Natur.

Es gibt zwei Arten von Grabstätten

Gemeinschaftsbaum - Der Verstorbene wird unter einem Baum, der auch anderen Verstorbenen zur Verfügung steht, bestattet. Sie erwerben an einem Baum den Bestattungsplatz für eine Urne.

Familien- oder Freundschaftsbaum - Bis zu 12 Personen aus einer Familie oder dem Freundeskreis werden hier bestattet. Das heißt, es werden die Bestattungsrechte an einem kompletten Baum erworben und damit das Bestimmungsrecht darüber, welche Personen dort künftig bestattet werden.

Was kostet die Bestattung

Befestigte Wege - barrierefrei zur Grabstelle

Je nach Durchmesser des Baumes werden die Bestattungsbäume vier verschiedenen Wertsufen zugeordnet. An den Bäumen befinden sich verschiedenfarbige Plaketten, welche die Baumnummer angeben und die Wertstufe.

weiße Plakette - EUR 589, grüne Plakette - EUR 707, blaue Plakette - EUR 1.060, schwarze Plakette - EUR 1.178

Die Beisetzungsgebühr beläuft sich auf EUR 200 zzgl. der Namenstafel EUR 75

Der Naturfriedhof steht allen Menschen offen, die sich mit dieser Region verbunden fühlen und sich eine Beisetzung an den Wurzeln eines Waldbaumes wünschen.

 

Wo befindet sich der Naturfriedhof

Der Naturfriedhof Mühltal befindet sich im Norden des Mühltaler Ortsteils Traisa, in unmittelbarer Nähe zum Dippelshof und Golfplatz. Am Rande eines ausgedehnten Waldgebietes zwischen Darmstadt, Roßdorf, Ober-Ramstadt und Mühltal sind hier auf eines etwa fünf Hektar großen Waldfläche knapp 700 Bäume als mögliche Bestattungsplätze ausgewiesen.

Die Mehrzahl der Bäume sind ca. 90-jährige Buchen. Eingestreut finden sich Eichen, Vogelkirschen, Hainbuchen und Lärchen. Außer Pflegemaßnahmen zur Wahrung der Verkehrssicherheit finden hier keine Forstarbeiten statt.